Die Story

War es Gottes Botschaft? Oder war es nur ein Traum?
Vielleicht eine Glaubensfrage?
Entscheidend ist: Noah fühlt sich dazu auserwählt,
die besten ihrer Art vor dem drohenden Untergang zu retten.
Und dieser scheint tatsächlich unabwendbar.
Denn Kriege, Hunger, Gewalt, Folter, Umweltzerstörung ...
sind deutlich sichtbare Anzeichen
für eine tiefgreifende, existenzielle Krise der Menschheit.

Doch wer ist denn eigentlich die Elite, die Noah retten will?
Wer sind denn die Besten?
Die Frage ist auch für Noah nicht leicht zu beantworten.
Doch er ist Optimist, geht ans Werk und trifft seine Auswahl.

In der Eile der zerrinnenden Zeit
fühlt sich Noah jedoch zunehmend überfordert.
Er wählt nicht nur aktiv aus,
sondern lässt sich des öfteren auch überrumpeln
oder gar von rein persönlichen Motiven leiten.
Gleichwohl schließt er seine Auswahl ab, bevor die Flut kommt.

Szenen aus der Uraufführung
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Nach anfänglich gemeinsamer Freude über die Rettung
prallen in der Dichte des Raumes dann
die offensichtlich unvereinbaren Charaktere und Ideologien aufeinander.
Die idyllische Illusion einer besseren Welt zerplatzt.

Nach bekanntem Muster
glaubt die Besatzung dann die Lösung zu finden:
"Andere sind Schuld".
Konkret: "Noah, du bist Schuld"!

Natürlich führt dies nicht zur Rettung der Besatzung.
Im Gegenteil: Die Arche geht unter.
Und mit ihr die selbst ernannte Elite.
Nur Noah und seine Frau überleben.

Noah ist niedergeschlagen.
Denn für ihn stellt sich die Frage,
welchen Sinn hatte eigentlich das ganze Unternehmen?
Hat sich denn nun etwas geändert?

Doch für Noahs Frau gilt das "Prinzip Hoffnung".
Sie macht Noah klar, dass es nun allein in ihren Händen liegt,
dem "Leben und die Liebe"
noch einmal eine neue Chance zu geben.